Die 5 besten Jugendbücher

Es hängt stets vom Alter ab, welcher Lektüre sich die Menschen widmen. Beginnen sie in Kinderjahren noch mit einfach gestrickten Geschichten, so verschlingen sie in den folgenden Jahrzehnten auch wissenschaftliche Texte und hohe Literatur. Der jeweilige Bildungsstand sowie die persönliche Reife des Einzelnen prägen somit seine literarischen Vorlieben. Auch auf Jugendliche trifft das zu. Nicht jedes Buch ist für sie geeignet. Dennoch haben auch sie genug Werke zur Auswahl.

Auf Platz 5 der Liste steht dabei die “Harry Potter”-Reihe. Es wäre sinnlos, nur eines der Bücher der mystischen Erfolgsgeschichte im Zauberinternat Hogwarts zu wählen. Vielmehr lohnt es sich für die Jugendlichen, alle Teile zu lesen und somit Anfang und Ende der Freundschaft um Harry, Hermine und Ron beizuwohnen. Schwarz ist nicht nur die Magie, sondern teilweise auch der Humor, den Bestsellerautorin Joanne K. Rowling in ihr Meisterwerk einfließen ließ.

Der 4. Platz beinhaltet hingegen etwas gröberen Stoff. “Die Welle” von Morton Rhue ist einer der ganz wenigen Klassiker für Jugendliche. Basierend auf einem tatsächlich vorgenommenen Experiment erzählt der Roman von einem Lehrer, der seinen Schülern autoritäre und totalitäre Sichtweisen vermittelt. Das geschieht spielend. Aus der anfänglich heiteren Situation entwickelt sich jedoch schnell eine beklemmende wie unterdrückende Atmosphäre – ein Klima, das dem Rassismus gleicht.

Mark Twains “Tom Sawyer und Huckleberry Finn” soll auf Platz 3 der Liste stehen. Die Abenteuer der beiden unterschiedlichen und im Herzen doch gleich gesinnten Burschen vereinen unterschiedliche Stile der Literatur. So werden Krimigeschichten mit gewaltigen Naturaufnahmen vermischt, muntere Jugenderlebnisse teilen ihren Platz mit ernsthaften Themen. Trotz ihrer stellenweise etwas schwer verständlichen Textpassagen sind die Bücher der ideale Lesestoff für Jugendliche und bieten kurzweilige Unterhaltung.

“Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” ist ein verstörendes Werk ohne jegliche Hoffnung. Dennoch – oder gerade deshalb – gebührt ihm Platz 2 der Rangfolge. Speziell im jugendlichen Alter ist der Mensch für viele Empfindungen und Versuche offen. Doch nicht immer gelingt es ihm anschließend, auch den Weg zurückzufinden. Christiane F. ist ebenso an einem zerrütteten Elternhaus wie an den Drogen gescheitert. Ihre Erlebnisse sollte jeder Heranwachsende kennen.

Platz 1 belegen “Die Outsider” von Susan E. Hinton. Denn das Drama erzählt von den sozialen Unterschieden einer US-amerikanischen Kleinstadt in den 1950er Jahren. Gewalt und Kämpfe um die Vorherrschaft, die Gunst der Frauen und das Streben nach Geld gehen auf diese Gegensätze zurück. Die Story ist sehr fesselnd und beinhaltet tatsächlich alles, was ein gutes Jugendbuch seinen Lesern bieten sollte.

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